04. Nov. 2008

Aktivitäten seit der Gründung des Vereins

frauen

Bei der GV 2004 wurde beschlossen, auf dem Klinikareal als zukünftige  Einnahmequellen ein separates Häuschen mit Duschzellen zu bauen, sowie einige der leeren Zimmer der Klinik in nette Gästezimmer einzurichten.  Diese Investition hat sich bewährt, weil durch diese einfache Erneuerungen die Beherbergung von ausländischen Gästen wie aus der Schweiz ermöglicht wird. 
In Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Inspiration Reisen AG (www.inspiration-reisen.ch) in Luzern haben bereits mehrere Gruppen aus der Schweiz die Aufenthaltsmöglichkeit unserer Klinik auf ihrer Ost-Tibet Tour für einige Tage in Anspruch genommen.  So ist es uns gelungen einen sanften Tourismus nach Chokri zu bringen, der von den Tibetern begrüsst wird.
Die Duschzellen werden auch regelmässig von der Bevölkerung gegen eine kleine Entschädigung genutzt.

Das Umweltbewusstsein der Tibeter ist sehr schwach. Da Plastikmüll, den das moderne China unweigerlich nach Tibet bringt, für die Tibeter etwas Fremdes ist und sie seit Jahrhunderten keine Abfallentsorgung kennen ist es uns ein Anliegen, dass sie erkennen, dass Plastikmüll richtig entsorgt werden muss. Einige unserer Praktikanten erhielten von uns die Aufgabe, während ihres Aufenthaltes in Tibet  gemeinsam mit der Bevölkerung dieses Problem anzugehen. Diese wichtige Aufgabe wird eine grosse Herausforderung für uns sein und sehr viel Geduld erfordern. 
Obwohl es im Moment so erscheint, als ob die Tibeter unsere Aufregung über den Müll in der Landschaft gar nicht verstehen, gelingt es uns vielleicht doch, gute Impulse zu setzen und sie davon zu überzeugen, dass die Wiesen und Flüsse viel schöner aussehenu und uns langfristig erhalten bleiben, wenn kein Plastikmüll auf ihnen liegt. 
Einige Praktikanten haben die Aufgabe erhalten, den jungen Mönchen in der Klosterschule Englisch zu unterrichten.  Die Möglichkeit bei unseren Praktikanten Englisch zu lernen wird von den Tibetern sehr geschätzt und für die Praktikanten ist es immer wieder eine einzigartige Möglichkeit mit den Menschen eine herzliche persönliche Verbindung herzustellen.
Nach wie vor sind Einnahmen der Benefizkonzerte von von Dechen Shak-Dagsay eine wichtige finanzielle Unterstützung für den Verein. Durch den Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens „Daheim in zwei Welten“ der am 27. November 2006 in der Schweiz ausgestrahlt wurde flossen sogar insgesamt ca. CHF 25'000.—Spendengelder in die Vereinskasse der „Freunde der Tsedön Klinik“.  Der Filmautor Kurt Frischknecht vom Schweizer Fernsehen begleitet Dechen und die beiden Aerzte Dr. med. Paul Bürgler und Dr. med. Christoph Schnyder auf ihre Reise nach Tibet wo sie die Tsedön Klinik besuchten.  Durch den Film hat der Verein auch neue Mitglieder gewonnen.

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